Schmalz oder was?

Sie sind herrlich warm und weich. Sie hinterlassen überall weiße Puderschlieren auf meiner schwarzen Jacke. Sie überzuckern die Seele mit einem guten Gefühl – zumindest für ein paar Stunden.

Gäbe es Schmalzkuchen an 335 anderen Tagen im Jahr, ich würde sie nicht essen. Jetzt und nur jetzt sind sie einfach sch…. lecker. Reinpieksen, wers braucht, auch reinfassen, und immer hinein, das schmalzige Glück. Ich glaub, in diesem Jahr habe ich bei der unfreundlichen Lady in weißem Kittel und mit angewiderter „Ich-ess-nur-Mettbrötchen“-Haltung erstmals um drei weitere Holzsticks gebeten. Warum? Damit es sich leichter teilen lässt und – immens viel wichtiger – damit etwaige Viren ihren Weg nicht finden.

Oh du fröhliche Schmalzkuchen. Eure Kalorien kommen. Euer Hüftgold geschehe – so war es und wird es sein immerdar.

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